Cuxhaven / Chronik

Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Cuxhaven
Höhe: 2 m ü. NN
Fläche: 161,91 km²
Einwohner: 51.587 (stand 31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 319 Einwohner je km²

Cuxhaven (niederdeutsch Cuxhoben) ist eine große selbstständige Stadt und Kreisstadt des gleich- namigen Landkreises in Niedersachsen. Der Name Cuxhaven geht auf das Wort koog zurück, eine nie- derdeutsche und skandinavische Bezeichnung für eingedeichtes Land. Die Stadt liegt an der nördlich- sten Spitze Niedersachsens und ist an zwei Seiten von Wasser umgeben. Diese geografische Lage verleiht der Stadt für den Tourismus einen beson- deren Reiz, hat rund 52.000 Einwohner.
Grimmershörn

Cuxhaven hat einen wichtigen Fischereihafen. Es war bis Ende 2008 eine Schiffsmeldestation für Hamburg und für den Nord-Ostsee-Kanal. Die Fischwirtschaft kann in Cuxhaven auf eine lange Tradition zurückblicken. Nach kleinen Anfängen im Jahre 1885 wurde 1908 der Fischereihafen gegründet. Bis heute hat sich Cuxhaven neben Bremerhaven zum bedeutensdten Fischereistandort Deutschlands entwickelt. Trotz des Rückgangs der Fischerei sind 35 Fischverarbeitungsbetriebe mit ca. 1000 Beschäftigten in Cuxhaven beheimatet. Daneben ist der Tourismus von großer Bedeutung. Die Stadt und ihr Vorgänger, das Amt Ritzebüttel, gehörten vom 13. Jahrhundert bis 1937 zu Hamburg. Nordwestlich vor Cuxhaven in der Nordsee liegt die (wieder) zu Hamburg gehörende Insel Neuwerk.